Predigt
Wann haben Sie, wann habt Ihr Euch zuletzt etwas „Neues“ gekauft? Oder Wann haben Sie, wann habt Ihr zuletzt etwas „Neues“ geschenkt bekommen?
Meist freut man sich über Neues. Dies geht den Kleinen wie den Großen so.
Etwas Neues hat nämlich den Reiz des Unbekannten, denn mit allem, was neu ist, fehlt mir die Erfahrung. Ich muss also erstmal mit dem Neuen, Unbekannten meine Erfahrungen sammeln. Dies gilt für das neue Spielzeug, wie für ein neues Handy, aber auch für größere Neuanfänge, wie eine neue Arbeit, eine neue Wohnung, eine neue Liebe, ein neuer Lebensabschnitt wie Ausbildung oder Ruhestandseintritt u.a.m.
Doch mit etwas Neuem können sich auch Ängste und Sorgen verbinden. Wie wird es werden? Wird das Neue halten, was es verspricht, oder wird es ganz furchtbar sein und ich werde mich nach dem Altem sehnen?
Meistens gibt es zweit Arten von Menschen (und dazwischen natürlich viele Grautöne), die einen, die super gerne etwas Neues mögen. Die beständig nach dem Neuen suchen und das Unbekannte gerne erfahren und erobern wollen. Und die anderen, die lieber an dem Alten festhalten, was sie gut kennen und wo sie Bescheid wissen, wie alles funktioniert.
Zu welchem Personenkreis gehören Sie eher? Die, die gerne ein neues Handy haben und nie an denselben Ort im Urlaub fahren? Oder sind sie die, die froh sind mit ihrem aktuellen Handy gut zurechtzukommen und am liebsten immer am gleichen Ort an der Ostsee Urlaub machen?
(Auch hier kann in die Runde gefragt werden.)
Wahrscheinlich tragen Sie und ich aber immer auch beide Teile in uns und bestimmt ändern sich die jeweiligen Anteile im Leben. Meist braucht man im Alter nicht mehr ganz so viel Neues, während man als Kind und Jugendlicher noch ganz begierig darauf ist.
Je nachdem, wozu Sie sich und Ihr Euch eher einordnet, so werdet ihr die Jahreslosung unterschiedlich hören: „Toll, dass Gott alles neu macht!“ bis zu der Frage: „Was wird denn dann mit dem Alten?“
Ich halte erstmal fest: Gott kann alles neu machen. Dies hat er oft genug in der Bibel gezeigt bis zu dem Höhepunkt in der Auferstehung Jesu. Selbst aus dem Tod vermag er Neues zu erschaffen. Dies zeigen aber auch viele Situationen im Leben, in welchen Menschen das Gefühl hatten, alles sei kaputt. Hier geht es nicht mehr weiter und Gott hat dann doch plötzlich ganz neue Wege aufgezeigt.
Dies ist schön und tröstlich, so wie es auch die Bilder aus der Offenbarung beschreiben:
Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein
Alles Schlimme, Schwere und Schmerzvolle wird nicht mehr sein.
Aber ich höre auch, dass diese Erde und der Himmel vergehen werden. All das also, was ich so mag: Das Meer, die Berge, die blühenden Blumen, die wärmenden Sonnenstrahlen und der kühlende Wind auf meiner Haut, das Haus meiner Kindheit. Da macht sich schon Traurigkeit breit, weil all das mir doch auch so ans Herz gewachsen ist.
Ja, Gott wird alles neu machen, sagt er. Alles!
Schön und schwer zu gleich.
Ich muss mich drauf einlassen, was es bedeutet. Immer wieder.
Er lässt das Schwere und Schmerzvolle nicht so.
Aber auch das Schöne und das, woran gerade mein Herz hängt nicht.
Er ruft mich damit heraus, weder an dem einen, wie dem anderen zu sehr zu hängen.
Weder nur bei dem Dunklen das mich bekümmert, noch nur bei dem Licht, was mich erfreut.
Das eine, wie das andere vergeht.
Dies mag trösten, aber genauso auch davor bewahren, sich an etwas allzu sehr zu hängen.
Nichts bleibt.
Möge Gott uns in der Gewissheit, dass er immer wieder neu schafft, Kraft und Trost schenken in schweren Momenten, und Beweglichkeit, Offenheit und Freiheit in Momenten, wo wir drohen uns zu sehr an der Schönheit der Welt zu verlieren.
(An dieser Stelle können gerne einige Blitzlichter aus der Gemeinde gesammelt werden, bzw. man nennt eigene Beispiele.)
Etwas Neues hat nämlich den Reiz des Unbekannten, denn mit allem, was neu ist, fehlt mir die Erfahrung. Ich muss also erstmal mit dem Neuen, Unbekannten meine Erfahrungen sammeln. Dies gilt für das neue Spielzeug, wie für ein neues Handy, aber auch für größere Neuanfänge, wie eine neue Arbeit, eine neue Wohnung, eine neue Liebe, ein neuer Lebensabschnitt wie Ausbildung oder Ruhestandseintritt u.a.m.
Doch mit etwas Neuem können sich auch Ängste und Sorgen verbinden. Wie wird es werden? Wird das Neue halten, was es verspricht, oder wird es ganz furchtbar sein und ich werde mich nach dem Altem sehnen?
Meistens gibt es zweit Arten von Menschen (und dazwischen natürlich viele Grautöne), die einen, die super gerne etwas Neues mögen. Die beständig nach dem Neuen suchen und das Unbekannte gerne erfahren und erobern wollen. Und die anderen, die lieber an dem Alten festhalten, was sie gut kennen und wo sie Bescheid wissen, wie alles funktioniert.
Zu welchem Personenkreis gehören Sie eher? Die, die gerne ein neues Handy haben und nie an denselben Ort im Urlaub fahren? Oder sind sie die, die froh sind mit ihrem aktuellen Handy gut zurechtzukommen und am liebsten immer am gleichen Ort an der Ostsee Urlaub machen?
(Auch hier kann in die Runde gefragt werden.)
Wahrscheinlich tragen Sie und ich aber immer auch beide Teile in uns und bestimmt ändern sich die jeweiligen Anteile im Leben. Meist braucht man im Alter nicht mehr ganz so viel Neues, während man als Kind und Jugendlicher noch ganz begierig darauf ist.
Je nachdem, wozu Sie sich und Ihr Euch eher einordnet, so werdet ihr die Jahreslosung unterschiedlich hören: „Toll, dass Gott alles neu macht!“ bis zu der Frage: „Was wird denn dann mit dem Alten?“
Ich halte erstmal fest: Gott kann alles neu machen. Dies hat er oft genug in der Bibel gezeigt bis zu dem Höhepunkt in der Auferstehung Jesu. Selbst aus dem Tod vermag er Neues zu erschaffen. Dies zeigen aber auch viele Situationen im Leben, in welchen Menschen das Gefühl hatten, alles sei kaputt. Hier geht es nicht mehr weiter und Gott hat dann doch plötzlich ganz neue Wege aufgezeigt.
Dies ist schön und tröstlich, so wie es auch die Bilder aus der Offenbarung beschreiben:
Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein
Alles Schlimme, Schwere und Schmerzvolle wird nicht mehr sein.
Aber ich höre auch, dass diese Erde und der Himmel vergehen werden. All das also, was ich so mag: Das Meer, die Berge, die blühenden Blumen, die wärmenden Sonnenstrahlen und der kühlende Wind auf meiner Haut, das Haus meiner Kindheit. Da macht sich schon Traurigkeit breit, weil all das mir doch auch so ans Herz gewachsen ist.
Ja, Gott wird alles neu machen, sagt er. Alles!
Schön und schwer zu gleich.
Ich muss mich drauf einlassen, was es bedeutet. Immer wieder.
Er lässt das Schwere und Schmerzvolle nicht so.
Aber auch das Schöne und das, woran gerade mein Herz hängt nicht.
Er ruft mich damit heraus, weder an dem einen, wie dem anderen zu sehr zu hängen.
Weder nur bei dem Dunklen das mich bekümmert, noch nur bei dem Licht, was mich erfreut.
Das eine, wie das andere vergeht.
Dies mag trösten, aber genauso auch davor bewahren, sich an etwas allzu sehr zu hängen.
Nichts bleibt.
Möge Gott uns in der Gewissheit, dass er immer wieder neu schafft, Kraft und Trost schenken in schweren Momenten, und Beweglichkeit, Offenheit und Freiheit in Momenten, wo wir drohen uns zu sehr an der Schönheit der Welt zu verlieren.
(An dieser Stelle können gerne einige Blitzlichter aus der Gemeinde gesammelt werden, bzw. man nennt eigene Beispiele.)
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Eingereicht von Michael Schulte • 04.05.2026, 14:53 Uhr